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COOL

COOL ist eine österreichweite Lehrer:inneninitiative mit über 60 zertifizierten Schulen und steht für Kooperatives Offenes Lernen. Die drei zentralen Prinzipien sind Freiheit, Kooperation und Selbstverantwortung.

Obwohl COOL bereits seit vielen Jahren etabliert ist, war die Teilnahme lange Zeit berufsbildenden Schulen vorbehalten. Da nun auch allgemeinbildende höhere Schulen die Möglichkeit zur Zertifizierung haben, haben wir uns entschieden, diesen Weg noch intensiver zu folgen. Dies ermöglicht in der UNESCO-Schule neue Impulse, kontinuierliche Weiterentwicklung und den Austausch mit Lehrpersonen, die ähnliche innovative Lernformen anwenden.

Unser UNESCO-Zweig im Gymnasium wird dabei zur COOL-Schuleaufgewertet. Rückmeldungen zeigen, dass die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler:innen einen zentralen Mehrwert des UNESCO-Zweigs darstellt. Die „21st Century Skills”, kritisches Denken, Kreativität, Kollaboration und Kommunikation, gelten als wesentliche Kompetenzen für das Leben in einer digitalen Welt. Was unseren Schulzweig dabei besonders auszeichnet: Der österreichische Lehrplan fordert genau diese Kompetenzen fächerübergreifend von allen Unterrichtsfächern ein, wir setzen diesen Anspruch im UNESCO-Zweig gezielt und strukturiert um.

Bereits in der Unterstufe wird durch Freiarbeit, fächerübergreifende Projekte, das Fach „Soft Skills Training” und die Auseinandersetzung mit den SDGs eine solide Grundlage gelegt, die in der Oberstufe weitergeführt und vertieft wird.
Das Konzept der COOLen Oberstufe rückt die Schüler:innen ins Zentrum des Lernprozesses. Mindestens ein COOLes Element pro Schuljahr bietet die Möglichkeit, eigene Themen zu bearbeiten und Lernen als persönlichen Entwicklungsprozess zu erleben. Die drei COOLen Elemente werden nicht bewertet und haben keinen Einfluss auf die Schulnoten.

COOLchallenge

In der 5. Klasse steht die „COOLchallenge – cool für mich” im Mittelpunkt: Über 30 Tage stellen sich die Schüler:innen einer selbstgewählten persönlichen Herausforderung, um Stärken und Schwächen zu erkennen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

COOLdays

Die 6. Klasse bildet mit den „COOLdays – cool für uns” das Herzstück. Über zehn Wochen arbeiten die Jugendlichen in Teams entsprechen der Methodik des „FREIdays“ an einem selbstgewählten SDG-Projekt, planen und reflektieren eigenständig und kooperieren idealerweise mit einer externen Institution. Den Abschluss bildet eine Präsentation vor Eltern und einer Fachjury.

COOLweek

In der 7. Klasse steht die „COOLweek – cool für andere” im Fokus: Eine Woche in einer sozialen Einrichtung, reflektiert im Portfolio und im gemeinsamen „Back together”. Diese Sozialprojektwoche ist ein wichtiger Impuls für langfristiges soziales Engagement.