MENU

Reise nach Brüssel der Klassen 6C und 6D vom 30. Mai bis 02. Juni 2023

Dienstagfrüh um kurz nach 5 Uhr ging es per Zug nach Brüssel, wo die beiden Klassen 6C und 6D neben dem Besuch des europäischen Parlaments die Gelegenheit hatten, die Vertretungen Österreichs und der Euregio (Tirol-Büro) anzuschauen und auch interessierte und z.T. kritische Fragen zu stellen. Die Referent:innen erklärten den beiden Klassen die Funktionsweise der EU und v.a. des Gesetzgebungsprozesses und versuchten, die jeweiligen Rollen und Ziele im Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen zu veranschaulichen. Christina Senn vom Land Tirol eröffnete den Schüler:innen auch mehrere Möglichkeiten auf Praktika und Arbeitsplätze, die im Rahmen der EU interessierten Tiroler:innen offenstehen würden. Ein besonderer Dank gilt der gemeinsamen Vertretung Tirols, Südtirols und des Trentino, die die Brüssel-Reise großzügig gefördert hat (https://www.europaregion.info/).
Trotz des sehr dichten Programmes blieb noch einige Zeit für die Schüler:innen mit Stadtführer und auch in Gruppen die Altstadt Brüssels zu erkunden und mit Fritten und Waffeln kulinarisch in die Kultur Belgiens einzutauchen. Nach 4 Tagen kehrten die beiden Klassen erschöpft aber an Erfahrungen und Wissen reicher zurück; eine wichtige Lektion: den Gerüchten über die Deutsche Bahn sollte durchaus Glauben geschenkt werden. Der Aufenthalt in Brüssel war die erschwerten Reisebedingungen aber definitiv wert!

  

Foto 1: Schulklassen vor dem Europaparlament
Foto 2: Klassen im Innenhof der Euregio-Vertretung
Foto 3: Gruppenfoto am Grand Place im historischen Zentrum Brüssels

 Unterstützt wurde diese Reise durch eine Förderung des Land Tirol.

 

Reise nach Brüssel der Klassen 7C, 7D, 6C und 6D vom 03. April bis 07. April 2022

Wir konnten es kaum glauben, dass wir endlich im Bus nach Brüssel saßen! Am 03. April ging es endlich los.
Am Morgen des ersten Tages empfing jede Klasse ein eigener Stadtführer/ Stadtführerin, welche uns drei Stunden durch Brüssel führten und uns Land, Leute und die Stadt näherbrachten. Leider erwischten wir gerade für diese drei Stunden ein nasses und kaltes Wetter und waren sehr froh, als wir uns in den Räumlichkeiten des „Tirol – Büros“ aufwärmen konnten. Mag. Michael Wolf und Mag. Christina Senn „heizten“ uns mit einem ausführlichen Vortrag über die Entstehung, Ziele und Zweck der „Vertretung der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino“ ein. Anschließend standen sie für Fragen zur Verfügung und erklärten an Beispielen, wie wichtig ihre Arbeit für uns Tiroler ist.
Nach einer kurzen Mittagspause besuchten wird das EU – Parlament, wo wir nach einer Einführung den Plenarsaal besuchen durften. Besonders beeindruckend fanden wir die Rolle der Dolmetscher, welche nicht nur bis zu fünf Sprachen fließend beherrschen müssen, sondern auch in einem komplizierten Relaissystem zusammenarbeiten.
Kaum hatten wir das Parlament verlassen, befanden wir uns auch schon in der „Ständigen Vertretung Österreich“. Auch hier wurden wir bereits erwartet und mit Getränken verwöhnt. Nach einer kurzen interaktiven Phase, in welcher wir Fragen an die Vortragende Agnes Koreska vorbereiteten, setzte sich diese intensiv mit diesen auseinander. So verging auch dieser Besuch wie im Flug und wir traten den Heimweg in unsere Unterkunft an.
Am zweiten Tag unseres Brüsselaufenthalts besuchten wir die EU – Kommission. Nachdem wir alle durch die strengen Sicherheitsvorkehrungen gekommen waren, wurden wir in einen Sitzungssaal geführt. -Im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Hohenecker stand das EU – Gesetzgebungsverfahren, welches er uns anhand einiger Beispiele verdeutlichte. So wurde die Arbeit der Kommission für uns verständlicher und „angreifbarer“.
Die Mittagspause verbrachten wir im Bus nach Brügge, wo wir bereits von unserem Stadtführer erwartet wurden. Er führte uns kreuz und quer durch die mittelalterliche Stadt Brügge und erklärte und zeigte uns, wie diese Stadt entstanden ist und sich entwickeln konnte. Abschließend unternahmen wir eine Grachtenfahrt und erlebten die Stadt nochmals aus einer anderen Perspektive.
Den Abschlusspunkt unserer Brüsselexkursion bildete gleichzeitig auch den Höhepunkt: Für zwei Stunden durften wir in die Rolle von EU – Parlamentariern schlüpfen und mussten versuchen, zu den Themen „Wassernutzung“ und „Chipimplantate“ in unseren Fraktionen Positionen herauszuarbeiten, Kompromisse mit anderen Parteien schließen und in Plenarsitzungen unsere Standpunkte vertreten. Das waren anstrengende und stressige Stunden, die gleichzeitig, aber auch großen Spaß gemacht haben.
Nachdem wir uns mit echten Fritten gestärkt hatten, erkundeten wir am Nachmittag die Ausstellung des Parlamentariums, welche einen guten Überblick über die Entstehung der EU und ihre aktuellen Aufgaben gibt.
Nach diesem dichten und erlebnisreichen Programm hatten wir nichts dagegen, uns bei einer langen Heimreise, welche wir am 07. April antraten, ausruhen zu können.